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Mrz 2005
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von RA Florian Hitzelberger

Aufmerksame Leser werden es schon letzte Woche im Statistik-Artikel des Newsletters geahnt haben, jetzt ist es offiziell: am 10. März stieg die Zahl der registrierten .at-Domains erstmals in der Geschichte auf über 400.000 Adressen. Voraussichtlich Anfang 2007 will man in Österreich dann die halbe Million vollmachen.

Im Vergleich zu den 35 Millionen .com- und knapp 8,5 Millionen .de-Domains mag diese Zahl zunächst bescheiden erscheinen; der enorme Erfolg von .at verdeutlicht sich aber, wenn man die Bevölkerungszahl als Bezugsgröße heranzieht. So kommt .at bei gut 8,2 Millionen Österreichern auf 400.000 Domains, einem Schnitt von etwa fünf Prozent. Aktuell feiert sich dagegen das kanadische Kürzel .ca, das bei einer Einwohnerzahl von 32,2 Millionen auf »nur« 500.000 Domains kommt – ein magerer Schnitt von gerade mal 1,5 Prozent.

Als Ursache für den Erfolg von .at macht Richard Wein, Geschäftsführer von Verwalter Nic.at, das liberale und offene Registrierungsmodell frei von politischer Einflussnahme aus. »Wir sind ein Unternehmen und kein Amt«, so Wein wörtlich. Und das zahlt sich aus. Im Europa-Vergleich liegt .at an achter Stelle, und damit noch vor so bevölkerungsstarken Ländern wie zum Beispiel Frankreich oder Spanien. Schließlich trägt auch die attraktive Preisgestaltung seitens Nic.at dazu bei, dass .at-Domains im deutschsprachigen Raum eine bedeutende Rolle spielen. Nach vorsichtigen Schätzungen könnte die weitere Entwicklung von .at dazu verhelfen, dass voraussichtlich Anfang 2007 weitere 100.000 Domains hinzukommen und so die Zahl der insgesamt registrierten .at-Domains auf stolze 500.000 klettert.

Und noch ein statistischer Rekord: mit dem Vier-Domain-Paket bestehend aus bestbooksale.org, bestbooksale.info, bestbooksale.name und bestbooksale.us, angemeldet von der Bethlehem Area Public Library (US-Bundesstaat Pennsylvania), hat die 1&1 Internet AG mit Sitz in Montabauer ebenfalls am 10. März die fünfmillionste Kunden-Domain registriert. Benutzt werden sollen die Domains für die sechs jährlichen Bücherverkäufe, um damit Spenden zu generieren. Für 1&1 passt ins Bild, dass die Millionen-Marke ausgerechnet in den USA fällt. Zwar ist man dort erst Anfang 2004 in den Markt eingestiegen, zählt sich jedoch inzwischen zu den zehn größten Webhostern landesweit, und hat allein in den USA bisher 400.000 Domains registriert.

Eine .at-Statistik finden Sie bei NICat.

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