26
Apr 2013
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von RA Daniel Dingeldey

Der Streit zwischen dem alternativen Namensraumbetreiber name. space Inc. und ICANN über die Einführung neuer Domain-Endungen wird nach einer Entscheidung vom 19. März 2013 des Central District Court of California zugunsten von ICANN nun fortgeführt: name.space hat Berufung eingelegt.

22
Apr 2013
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von RA Daniel Dingeldey

Das ICANN-Meeting in Peking vorvergangene Woche ging nicht ohne Unklarheiten zu Ende. Die Verhandlungen zwischen der InternetVerwaltung ICANN und den Domain-Registraren um das neue Registrar Accreditation Agreement (RAA) scheinen zu einem einigermaßen vertretbaren Ergebnis zu kommen. Doch für die Strafermittlungsbehörden geht der nicht weit genug. Der Vertrag wird dieser Tage zur öffentlichen Kommentierung bereit gestellt.

06
Mrz 2013
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von RA Florian Hitzelberger

Die Internet-Verwaltung ICANN hat die Ergebnisse ihres »String Similarity Panel« veröffentlicht und damit erneut für Aufsehen gesorgt: nur 4 von über 1.900 Bewerbungen um eine neue globale Top Level Domain weisen so viel Ähnlichkeit auf, dass ihre Einführung eine Verwechslungsgefahr in sich birgt.

31
Jan 2013
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von RA Florian Hitzelberger

Die Internet-Verwaltung ICANN arbeitet mit Hochdruck an der Umsetzung des Programms zur Einführung neuer Top Level Domains. Fehler will man nicht ausschließen, aber eine Verschiebung vermeiden. Dabei sorgt der Schutz von Kennzeichenrechten erneut für Diskussion.

14
Dez 2012
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von RA Florian Hitzelberger

Die Internet-Verwaltung ICANN hat im Gerichtsverfahren mit dem alternativen Namensraumbetreiber Name.Space Inc. die Klageerwiderung veröffentlicht. Als stärkstes Argument könnte sich eine Freizeichnungserklärung aus dem Jahr 2000 entpuppen.

21
Nov 2012
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von RA Florian Hitzelberger

Das Governmental Advisory Committee (GAC) der Internet-Verwaltung ICANN hat im Rahmen der Einführung neuer globaler Top Level Domains seine mit Spannung erwartete Frühwarnliste veröffentlicht. Die Vertreter von Regierungen aus aller Welt haben bei insgesamt 242 Domain-Bewerbungen Bedenken gegen eine Einführung.

20
Nov 2012
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von RA Florian Hitzelberger

Kurt Pritz, das öffentliche Gesicht des nTLD-Programms der Internet-Verwaltung ICANN, hat völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt. Bis zur Delegierung der ersten neuen Domain-Endung will sich der neue ICANN-CEO Fadi Chehadé persönlich um das nTLD-Programm kümmern.

15
Nov 2012
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von RA Florian Hitzelberger

Kurt Pritz, das öffentliche Gesicht des nTLD-Programms der Internet-Verwaltung ICANN, hat völlig überraschend seinen Rücktritt erklärt. Bis zur Delegierung der ersten neuen Domain-Endung will sich der neue ICANN-CEO Fadi Chehadé persönlich um das nTLD-Programm kümmern.

Die Meldung schlug ein wie ein Blitz aus heiterem Himmel: wie Chehadé am 15. November 2012 in dürren Worten bekanntgab, habe er mit Bedauern das Rücktrittsgesuch von Pritz angenommen. Zur Begründung habe Pritz, der bei ICANN seit Dezember 2006 die Position des Senior Vice President innehatte und zuletzt zum Chief Strategy Officer ernannt worden war, auf einen Interessenkonflikt verwiesen, der ihm kürzlich bewusst geworden sei; da raufhin habe er ICANN unverzüglich informiert. Nachdem man dies dort analysiert habe, sei man übereingekommen, dass ein Wechsel in der Rolle Pritz´ innerhalb von ICANN angezeigt sei. Pritz habe daraufhin jedoch entschieden, sich ganz zurückzuziehen. Er bleibt ICANN zwar verbunden, wird mit dem komplexen Programm zur Einführung neuer generischer Top Level Domains aber nichts mehr zu tun haben; sein Eintrag in der ICANN-Website ist bereits gelöscht. Über die Hintergründe seines Interessenkonflikts kann derzeit nur spekuliert werden; weder ICANN noch Pritz gingen bisher auf die Hintergründe ein.

Für ICANN, vor allem aber für die Einführung neuer Top Level Domains bedeutet dieser Rücktritt von Pritz einen Rückschlag, dessen Folgen noch nicht verlässlich abgeschätzt werden können. Egal, ob die Anhörungen vor der US-Regierung in Washington, eines der zahlreichen ICANN-Meetings rund um den Globus oder Konferenzen wie newdomains.org in München – Kurt Pritz stand ebenso freundlich wie kompetent im Rampenlicht, egal wo und egal wann es um die neuen Domain-Endungen ging. Er war damit eine Schlüsselfigur im nTLD-Programm, das ICANN allein US$ 350 Mio. an Teilnahmegebühren in die Kassen gespült hat. Entsprechender Unmut macht sich daher in der Community breit; Ron Jackson von dnjournal.com sprach von Schockwellen, welche die Domain Name Industry erfasst hätten und verlangte mehr Informationen vor allem für jene, die Millionen in neue Domain-Endungen investiert hätte. US-Anwalt und Blogger Michael Berkens sprach von inakzeptablem Verhalten und forderte ICANN auf, den Interessenkonflikt offenzulegen, wenn man es mit der von Chehadé angekündigten Transparenz ernstmeint.

ICANN selbst hat auf den Rücktritt inzwischen reagiert: am 16. November 2012 gab Chehadé in einem Blogeintrag bekannt, dass er gemeinsam mit Akram Atallah, bis zum Amtsantrantritt von Chehadé interimsmäßig CEO von ICANN und nun wieder als Chief Operating Officer tätig, bis zur Delegierung der ersten neuen Top Level Domain die Aufsicht über das gesamte nTLD-Programm übernehmen werde. Ob und wann ein Nachfolger für Pritz gewählt wird, ist derzeit nicht abzusehen.

19
Okt 2012
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von RA Florian Hitzelberger

Vergessen Sie alles, was Sie je über das »digital archery« gelesen haben, denn das digitale Bogenschiessen ist Geschichte: völlig überraschend hat die Internet-Verwaltung ICANN angekündigt, dass nun doch ein Losverfahren über die Prüfungsreihenfolge der nTLD-Bewerber entscheiden soll.

18
Okt 2012
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von RA Daniel Dingeldey

Zum Auftakt des 45. ICANN-Meetings in Toronto hat ICANN CEO Fadi Chehadé am 15. Oktober myicann.org, ein neues Informationswerkzeug vorgestellt, über das sich jeder dezidiert über aktuelle Vorgänge bei ICANN informieren kann.

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Stand: 01. Mai 2013
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